Archiv für den Monat: Dezember 2013

Überwintern im Süden oder wie man von den Vögeln lernen kann

Wenn sich graue Nebelschwaden wie hässliche Schleier über die Felder legen, wenn eine feuchte Kälte zum Stimmungskiller wird, wenn das typische mitteleuropäische Schmuddelwetter einfach nicht von der Wetterkarte verschwinden will, dann packende viele Backpacker ihre Koffer und fliegen zu fernen sonnigen Gestaden. Das Überwintern im Süden boomt, Frust und Frost werden die rote Karte gezeigt.

Reiselust statt Sonnenbank

Wer im Winter nicht rosten will, der macht es wie die Zugvögel und strebt den warmen Gefilden entgegen. Reiselust statt Sonnenbank – das ist für jene, die es sich leisten können, das Zauberwort. Aber es hat sich herumgesprochen, dass die Länder am Mittelmeer in den Wintermonaten nicht immer ein ideales Ziel sind, um dort den Langzeiturlaub zu verbringen. Mallorca im Schnee – das hat schon so mancher Tourist erlebt. Und genau das wünschen sich die Reisefreudigen mit Fernweh nicht – deshalb fliegen immer mehr nach Südafrika, Australien oder zu den beliebten Badeorten in Südamerika.

Mildes Klima am Kap der Guten Hoffnung

Sonne, Sand und See – und noch dazu ein mildes Klima. All das findet der Langzeiturlauber am Kap der Guten Hoffnung. Südafrika eignet sich sich auch dank des derzeit für Europäer sehr erfreulichen Wechselkurses zu einem Langzeiturlaub. Wer mit dem Rucksack reist, der sollte in diesem tollen Land Übernachtungspreise zwischen 8 und 12 Euro im Schlafsaal und 25 Euro für ein Doppelzimmer einplanen. In Kapstadt gibt es allein 40 verschiedene Angebote für Backpacker, und in allen Hostels liegen kostenlose Bücher zur Planung der Weiterreise aus. Simkarten fürs Handy bekommt man fast in jedem Supermarkt, und für den Transport empfehlen sich die sogenannten Baz-Busse. Sie sind auch ein idealer Treffpunkt für gleichgesinnte Reisende, die hier oft Freundschaften fürs Leben schließen.

Lange Busfahrten im Schlafsessel

Auch zu den südamerikanischen Stränden, insbesondere in Argentinien, Brasilien und Chile, zieht es immer mehr Freunde des Backpacking. Romantische Landschaften, Palmen am Meer und eindrucksvolle Vulkane prägen das Bild dieser Länder. Und im Süden des amerikanischen Subkontinents sind selbst stundenlange Busfahrten im bequemen Schlafsessel die reinste Freude. Wer während seiner Reise Kosten sparen möchte, sollte mal in den Hostels nach Arbeit fragen. Überhaupt liegt in Südamerika das Volunteering – also Kost und Unterkunft gegen eine Tätigkeit – im Trend. Allerdings sollte man schon ein paar Brocken der spanischen Sprache beherrschen.

Backpacking-Paradiese „Down Under“

Kimberley in AustralienWer als Langzeiturlauber das Besondere sucht, der wird dank diverse Urlaubsdestinationen in Australien fündig. „Down under“ entwickelt sich immer mehr zu einem Backpacking-Paradies. Die Menschen sind freundlich, das Angebot an Quartieren ist sehr groß. Rucksacktouristen finden nicht selten Aufnahme bei Privatleuten. Das Couchsurfing erfreut sich einer ständig wachsenden Beliebtheit. Im Schlafsaal kostet ein Platz um die 25 Dollar. Wer lange unterwegs ist und individuell mobil sein möchte, der sollte mal darüber nachdenken, ob es sich nicht lohnt, ein altes Auto zu kaufen, um es dann später wieder zu verkaufen. Südlich von Victoria lockt der Great Otway-Nationalpark mit seiner exotischen Tierwelt. Im Norden reizt die Fahrt über die Development Road nach Cape York. Und Romantiker werden sich die Blauen Berge von Katoomba nicht entgehen lassen.

Auswandern in die USA leicht gemacht

Viele Menschen wünschen sich eine Zukunft in einem anderen Land. Gerade auch die USA gehören zu den wohl beliebtesten Auswandererzielen auf der ganzen Welt und dies natürlich nicht ohne Grund. Der amerikanische Traum – den wollen die meisten Auswanderer leben dürfen. Fernab der alten Heimat leben, arbeiten, Freunde finden und den Alltag meistern, klingt im ersten Moment jedoch einfacher als es in Wahrheit ist. In den USA gelten strenge Auswanderergesetze, die einem durchaus so manchen Stein in den Weg legen können. Daher ist eine Checkliste auf jeden Fall zu empfehlen, um alle Statuten, Auflagen und Regeln der USA-Einwanderungsbehörde zu erfüllen.

Was beim Auswandern in die USA zu beachten ist

Ein Touristenvisum in den USA gilt lediglich für 90 Tage und erlaubt selbstverständlich keinem Urlauber vor Ort tatkräftig zu arbeiten. Dafür ist es notwendig ein dauerhaftes Visum zu erhalten und dies ist an viele Auflagen gebunden. Eine relativ unbürokratische Möglichkeicht ist die Teilnahme an der Greencard Lotterie, (offiziell Electronic Diversity Visa Lottery genannt) wo ein solches Visum gewonnen werden kann. Aber es gibt auch die Möglichkeit als Arbeitgeber mindestens zehn Arbeitsplätze zu schaffen, um so direkt ein dauerhaftes Visum für die Vereinigten Staaten von Amerika zu erhalten. Ebenso werden Akademiker und besondere Spezialisten schnell in den Genuss eines dauerhaften Visums gelangen, denn ihre Arbeit wird in den USA besonders wertgeschätzt.

Eine Checkliste der Anforderungen, um in den USA leben und arbeiten zu dürfen

KalifornienIn den USA gilt eine strenge Einwanderungspolitik, um ein Ausnutzen des Sozialsystems zu unterbinden. Deswegen ist ein dauerhaftes Visum, welches Arbeitnehmern erlaubt, in den USA tätig zu werden, oberste Voraussetzung. Darüber hinaus darf ein gewisses finanzielles Polster nicht fehlen, der Staat gibt hier keine genaue Summe an. Allerdings muss der Betrag ausreichen, um ein ganzes Jahr Miete, Strom, Lebensmittel und sonstige anfallende Kosten völlig alleine stemmen zu können. Somit sind hier je nach Bedarf, Erwartungen und Lebensstil mindestens fünfzigtausend Euro nötig. Natürlich liegt dies auch an dem jeweiligen Bundesstaat, wo ein Auswanderer hinziehen möchte. Denn New York beispielsweise ist wesentlich kostspieliger, als zum Beispiel Iowa. Erfolgreiche Auswanderer empfehlen grundsätzlich zunächst in eine kleine Stadt in den USA zu ziehen, bevor große und namenhafte Städte an der Reihe sind.

Deswegen sollte man die Tipps zum Auswandern in die USA beachten. Diese können in den meisten Fällen sehr hilfreich sein, weil eben Missverständnisse direkt aus dem Weg geräumt werden können. Auch die jeweiligen Behörden in den USA informieren regelmäßig über Erneuerungen und Hinweise, die das Auswandern vereinfachen sollen. Für kürzere Aufenthalte lohnt sich auch der Blick auf die FAQs vom Auswärtigen Amt.

Wir wünschen Euch gutes Gelingen! 🙂